Der Anruf Assistent, jetzt in der Hosentasche.
Zwischen zwei Terminen klingelt das Telefon. Du tippst einmal, die Mandantin sagt »Ja«, ihr redet. Auflegen — und das Protokoll steht schon, samt der Aufgaben, bevor du das Handy weggesteckt hast.
14:52 Gerichtsflur — das Telefon klingelt
antippen · »Ja« · reden
14:58 aufgelegt
→ Protokoll da. Aufgaben da.
das Handy noch in der Hand.
Du bist zwischen zwei Terminen, im Gerichtsflur, und eine Mandantin ruft an — aufgewühlt, mit einem Dutzend Details, auf die es ankommt. Alte Welt: Du hörst zu, nimmst dir vor, es später im Büro aufzuschreiben, und bis dahin ist die Hälfte weg. Neue Welt: derselbe Anruf, und wenn du auflegst, ist das Protokoll schon geschrieben und die Aufgaben stehen schon da. Du hast den Flur nie verlassen — und die ganze Zeit ganz zugehört, statt mitzukritzeln.
Das ist der Anruf Assistent, den du schon kennst — dieselbe Idee, dieselbe Regel vom gesprochenen Ja —, nur wohnt er jetzt dort, wo die Anrufe sind: in deiner Hand. Eine App fürs Telefon, von der ersten Zeile an fürs Telefon gebaut, nicht ein Schreibtisch-Produkt, das man auf einen kleinen Schirm quetscht. Der feine Unterschied verrät es: Milas großes Produkt trägt jede Menge Sonderregeln, um auf einem Telefon zu überleben — die App trägt keine, weil sie nie etwas anderes war.
In einer Minute startklar
Reinkommen ist genauso fürs Telefon gedacht: ein Link, eine per SMS bestätigte Nummer, eine Minute — eingerichtet im Stehen, wo du gerade bist, ohne Schreibtisch, ohne Umstände. Startklar, bevor der nächste Termin beginnt.
- UI Von der ersten Zeile in Telefon-Breite geschrieben — keine nachgerüsteten Sonderregeln für kleine Schirme, weil es nie für große gedacht war.
- Spine Anmeldung in einer Minute: Magic-Link, SMS-bestätigte Nummer — falsche Nummer abgewiesen, falscher Code verbrannt, Wiederholung zurückgewiesen.